Weitere Adaptierungen im Zillertaler Regionalmuseum

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Im Herbst des Vorjahres wurde ein in der Nachbargemeinde Zellberg in einem zum Abbruch vorgesehenen Bauernhaus abgetragener Kachelofen im Kellergeschoß des Regionalmuseums wiederum originalgetreu errichtet. Eine Besonderheit dieser Feuerungsstätte ist, daß sie auch - wie eigentlich nur in Küchenherden üblich – mit einem „Grantl“, also einem Wasserbehältnis ausgestattet ist.
Im „Wimpisinger-Haus“, welches vor nahezu drei Jahren abgetragen wurde, fand sich auch eine Stube, deren Getäfer ausgebaut worden ist. Dieses sowie noch vorhandenes Mobiliar wurde nun in einem Teil des Kellergeschosses, das bislang Lager in Verwendung stand, eingebaut. Wenngleich der Raum noch nicht zur Gänze fertiggestellt ist, zeigt sich doch, daß die Sicherung der aufwendig mit Schnitzwerk und Profilen versehenen Bauteile zu Recht erfolgte und der Museumsverein unter seinem rührigen Obmann Peter Dolinseck damit ein weiteres Juwel Zillertaler Wohnkultur gesichert und damit der Nachwelt erhalten hat.
Der Museumsverein möchte nicht verabsäumen, bei dieser Gelegenheit der Firma Pircher, die im Zuge der Realisierung der Tischlerarbeiten preislich äußerst kulant agierte, sowie der Raiffeisenbank Zell, welche die im "Wimpisinger-Haus" befindliche Stube kostenlos zur Verfügung stellte, recht herzlich zu danken.
Fotos:
1 - Fertigstellungsarbeiten durch die Tischler in der neu adaptierten Stube
2 - Kein "Raschtl" auf der Ofenbank, sondern Erörterung weiterer Projekte, v.l. .Anita Foidl, Obm. Peter Dolinseck und Anni Gstrein.


 

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