Weitere Museums-Stube fertiggestellt
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Ein Schmuckstück war sie immer schon, jedoch nun erstrahlt sie in neuem Glanz. Die Rede ist von der Stube, welche im Zillertaler Regionalmuseum während der letzten Monate originalgetreu rekonstruiert und eingebaut worden ist. Bekanntlich wurde im vor einigen Jahren abgetragenen „Wimpisinger-Haus“ neben anderen für Museumszwecke sichergestellten Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen auch eine der beiden Stuben ausgebaut.
Dieser ursprünglich gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Raum, dessen Stil landläufig als „Bauern-Barock“ bezeichnet wird, befindet sich im Keller des Zillertaler Regionalmuseums und bildet nun mit seinen Gesimsen, Lisenen, Profilen und der eingesetzten Brandmalerei einen markanten Gegensatz zur im Erdgeschoß situierten herkömmlichen Stube. Auch ein Kachelofen findet sich in der Stube, wobei als Besonderheit ein teilweise eingemauertes, mit Wasser zu befüllendes Behältnis bezeichnet werden kann, womit die Luftfeuchtigkeit des Raumes gesteuert wird.
Am Freitag, den 30. Juli 2010, lud Museums-Obmann Peter Dolinseck die an der Errichtung Beteiligten zu einem gemütlichen Beisammensein, wobei er sich ganz besonders bei Mag. Stefan Hotter von der Raiffeisenbank Zell bedankte, welche nicht nur die Bauteile kostenlos zur Verfügung stellte – bekanntlich wurde das Wimpisinger-Haus von diesem Bankinstitut erworben – sondern auch die Wiedererrichtung mit einem namhaften Betrag unterstützte. Dankesworte richtete er auch an Klaus und Birgit Hotter, die in Vertretung ihres Vaters Helmut erschienen waren, aus dessen Elternhaus der Kachelofen sowie weitere Gegenstände stammen. Auch bei den beteiligten Firmen – der Tischlerei Pircher sowie dem Elektrounternehmen Hainz – bedankte er sich für ihren Einsatz sowie das gezeigte Entgegenkommen. Nicht zuletzt ging auch ein Dank an die Mitglieder seines Vereines für deren uneigennützigen Einsatz.



