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Abtragung des Zeller Altersheimes

Der Abbruch des Wohn- und Pflegeheimes Zell, anstelle dessen bis 2023 ein modernes, den Anforderungen der Zeit entsprechendes Sozialzentrum entstehen soll, wird mit Hochdruck vorangetrieben. Bis jetzt abgetragen ist der zwischen Kapelle und alter Brauerei befindliche Trakt, wobei ein Großteil des Abbruchmaterials allerdings noch zu entsorgen ist. Rund zwei Drittel der Bausubstanz des Gebäudes sind noch zu entfernen, hierbei ist die Entkernung des Haupthauses größtenteils bereits erfolgt ist. Beim Stöcklgebäude sind gegenwärtig die entsprechenden Maßnahmen im Gange.


1956 - Vor dem "Spital", die Barmherzigen Schwestern noch in der für diese Kongregation typischen Haubentracht.

Vermutlich ist es auch Erzherzog Rainer, dem Bruder Kaiser Franz I. und somit Verwandten von Kaiser Franz Josef – wie der Innsbrucker Stadtarchivar Dr. Karl Schadelbauer berichtet – zu verdanken, daß in Zell ein Spital errichtet werden konnte. Er war es nämlich, welcher sich mit einer „namhaften Spende auf einer Reise nach Gastein“ hier einfand. Es ist gut möglich, daß neben dem mißglückten Attentat auf Kaiser Franz Josef I. auch ein Bericht von Erzherzog Rainer, dem vormaligen  Vizekönig des lombardo-venetischen Königreiches, ausschlaggebend war, daß es zu einer Stiftung von Finanzmitteln durch den Kaiser kam, die den Neubau wesentlich erleichterte.  

Das alte Armen- oder Heiligenhaus in Zell entsprach längst nicht mehr den an diese Einrichtung gestellten Anforderungen. Franz von Zimmeter bemerkt in seiner Abhandlung „Die Fonde, Anstalten und Geschäfte der Tiroler Landschaft“, daß es im Jahr 1826 zwischen der Gemeinde Zell und den übrigen 16 Gemeinden zu einem Streit wegen der Eigentumsrechte an diesem Spital gekommen sei. In dem Gebäude, in welchem auch der Schulbetrieb stattfand, wurden in der Folge für einige Vorrechte das Miteigentum der übrigen Gemeinden anerkannt. Am 7. Mai 1852 einigte man sich nach Beilegung der Zwistigkeiten auf einen Neubau, der mit rund 11.000 Gulden veranschlagt wurde. Von acht Freiplätzen sollte Zell sieben erhalten; ansonsten konnte jede Gemeinde Ortsarme in das Spital einweisen. Wie bereits oben erwähnt, spendeten der Kaiser und darüber hinaus viele weitere Wohltäter erhebliche Beiträge, mit denen das Bauvorhaben letztendlich realisiert werden konnte. Am 4. Oktober 1854 wurde die Spitalskapelle eingeweiht und das neue Kaiser-Franz-Josef Spital war soweit fertiggestellt, daß es die Barmherzigen Schwestern in Betrieb nehmen konnten. Die Spitalskapelle ist demnach der einzige Baukörper, als ehemaliger Bestandteil des Zeller Spitals, welcher bestehen bleibt und im neuen Sozialzentrum integriert wird.

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