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Staatssekretär Dr. Magnus Brunner in Zell am Ziller

Am Donnerstag, den 29. April 2021 fand der Besuch von Staatssekretär Dr. Magnus Brunner statt. Bürgermeister Robert Pramstrahler konnte neben dem hohen Staatsgast auch den Zillertaler Nationalrat Franz Hörl (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Zillertalbahn), unseren Zeller Bundesrat Christoph Steiner, den technischen Vorstand der Zillertalbahn Dr. Helmut Schreiner und die Vertreter des Gemeinderates im Sitzungssaal der Marktgemeinde Zell begrüßen.

Bundesrat Christoph Steiner konnte den schon seit einiger Zeit avisierten Termin für den Besuch von Dr. Magnus Brunner, dem Staatssekretär im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie in Zell am Ziller vereinbaren.

Formell wurde dem Herrn Staatssekretär das Paket mit den Unterschriften für eine seit dem Jahr 2018 geforderten Unterflurtrasse überreicht, um nochmals die Bedeutung einer zukunftsgerichteten Verkehrslösung mit der Zillertalbahn für Zell am Ziller zu untermauern. Da die Unterflurtrasse durch Kosten von € 70-80 Mio nicht finanzierbar ist, wurde nach vielen Planungen und Überlegungen der derzeitige Stand der alternatiiven Lösungen vorgestellt und ein beachtliches Gesamtpaket angekündigt.

So sind in den nächsten Jahren Gesamtinvestitionen in der Größenordnung von € 21,6 Mio Euro im Bereich von Zell am Ziller geplant. Diese umfassen die Trassenverlegung zwischen Aschau, Rohrberg und Zell am Ziller mit Anbindung der Zeller Bergbahnen, Errichtung von Park&Ride-Parkplätzen für Pendler am Bahnhof Rohrberg und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Zentrum von Zell als „Tram-Train“-Variante mit ca. € 14,8 Mio Euro und den neuen Bahnhof mit Tiefgarage in Zell als Verkehrsknotenpunkt für Busverbindungen in die Umlandgemeinden und Richtung Gerlos mit ca. 6.8 Mio.

Mit diesen Maßnahmen können in Zell nun doch die Weichen für eine Verbesserung der Lebensqualität für die Anrainer und der Schaffung einer zukunftstauglichen Verkehrslösung mit der Zillertalbahn geschaffen werden.

Das Gesamtprojekt der Erneuerung der Zillertalbahn zur ersten Wasserstoff-Schmalspurbahn der Welt und der für Zell am Ziller so wichtigen „Tram-Train“-Ausstattung der Züge wurden von Staatssekretär Magnus Brunner als großartige Innovationen im Bereich der Mobilität im Zillertal gesehen.

Er bekräftigte, dass diese Investitionen bereits durch das „MIP21-25“ (mittelfristiges Investitionsprogramm der Bundesregierung, des Landes und der Talschaft) abgesichert und freigegeben sind.

Im Anschluss an den Termin im Marktgemeindeamt Zell am Ziller besuchte Staatssekretär Dr. Magnus Brunner noch einige Betriebe im Zillertal.

Zur Vorgeschichte:

Die Marktgemeinde Zell am Ziller und die Zillertalbahn verbindet eine sehr lange Geschichte. Bereits im Juli 1901 – also vor 120 Jahren – reichte die Gleisstrecke der Zillertalbahn bis Zell am Ziller. Unser Ort hat sich seit dieser Zeit zu einem wichtigen Wirtschafts- Bildungs- und Verwaltungszentrum entwickelt und wird dieser Entwicklung entsprechend auch immer mehr vom damit entstehenden Verkehr belastet.

Die Eisenbahntrasse teilte immer schon den Zentrumsbereich von Zell mit den peripheren Wohngebieten und Wirtschaftsbetrieben. Die Taktverdichtung der Fahrpläne und die Ausdehnung der Fahrzeiten belasten die Bevölkerung und die Beriebe an der Bahnstrecke immens.

Mit den ersten Planungsschritten zur Modernisierung der Zillertalbahn wurden Überlegungen angestellt, wie man das Problem der Ortsdurchfahrt in Zell am Ziller lösen könnte. Eine Studie für eine von breiten Teilen der Bevölkerung gewünschten Unterflurtrasse wurde im Jahr 2017 erstellt. Mit einer Pedition an das Land Tirol und die Zillertaler Verkehrsbetriebe, der auch eine Unterschriftenaktion folgte, wurde dieser Forderung Nachdruck verliehen. Bei einem persönlichen Besuch einer kleinen Delegation aus Zell am Ziller – Bürgermeister Robert Pramstrahler und Bundesrat Chistoph Steiner aus Zell – im Jahre 2018 wurde auch mit Spitzenbeamten des Verkehrsministeriums direkt persönliche Verhandlungen geführt. Dabei wurde von der Beamtenschaft in Wien aber auch deutlich gemacht, dass der finanzielle Aufwand für eine Unterflurtrasse (die Schätzkosten lagen bei 70-80 Millionen Euro) das gesamte Projekt für die Erneuerung der Zillertalbahn zu Fall bringen würde.

Daraufhin wurde unter Einbindung eines Verkehrsplaners, der Abt. Verkehrsplanung des Landes Tirol (Straße und Eisenbahn) und der Zillertaler Verkehrsbetriebe an einem Alternativkonzept gearbeitet. Mehrere Varianten für die Gleisführung durch den Ort wurden erarbeitet und die Vor- und Nachteile in den Gremien der Marktgemeinde Zell erwogen. Paralell dazu entstand auch die Idee, die Zeller Bergbahnen an die Achse der Zillertalbahn anzubinden. Auch die Erneuerung des Zeller Bahnhofes mit Tiefgarage als modernen Verkehrsknotenpunkt für Zell und seine Nachbargemeinden bzw. die Strecke über Gerlos nach Krimml wurde vor Kurzem in das Gesamtprojekt miteinbezogen.

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